Was ist Ergotherapie?

Was ich in meinem Leben will, ist EinfĂŒhlsamkeit, ein Fluss zwischen mir und anderen, der auf gegenseitigem Geben von Herzen beruht.“

Marshall B. Rosenberg

 

Ergotherapie unterstĂŒtzt und begleitet Menschen jeden Alters, die in ihrer HandlungsfĂ€higkeit eingeschrĂ€nkt sind oder von EinschrĂ€nkung bedroht sind.

HandlungsfĂ€hig im Alltagsleben zu sein, bedeutet, dass der Mensch die Aufgaben, die er sich stellt und die, die ihm durch sein Leben bzw. die Gesellschaft gestellt werden, fĂŒr sich zufriedenstellend erfĂŒllen kann.

Ziel ist es, sie bei der DurchfĂŒhrung fĂŒr sie bedeutungsvoller BetĂ€tigungen in den Bereichen Selbstversorgung, ProduktivitĂ€t und Freizeit in ihrer persönlichen Umwelt zu stĂ€rken.

Hierbei dienen spezifische AktivitÀten, Umweltanpassung und Beratung dazu, dem Menschen HandlungsfÀhigkeit im Alltag, gesellschaftliche Teilhabe und eine Verbesserung seiner LebensqualitÀt zu ermöglichen.

Ergotherapie beruht auf medizinischer und sozialwissenschaftlicher Grundlage und ist ein Àrztlich zu verordnendes Heilmittel. Sie kommt bei Menschen jeden Alters vor.

 

Ziele der Ergotherapie

Um eine grĂ¶ĂŸtmögliche SelbstĂ€ndigkeit zu erreichen, legt die Ergotherapie den Schwerpunkt auf Entwicklung, Erhalt und Verbesserung von FĂ€hig- und Fertigkeiten.

  • Förderung der sensomotorisch-perzeptiven FĂ€higkeiten, der Körperwahrnehmung und WahrnehmungsVerarbeitung
  • Förderung der motorisch-funktionellen FĂ€higkeiten, Erhaltung der Grund-mobilitĂ€t und der Geschicklichkeit.
  • Hemmung und Abbau pathologischer Haltungs- und Bewegungsmuster
  • Verhinderung von Kontrakturen
  • Gelenkschutz
  • Neuropsychologische Behandlungen wie GedĂ€chtnis,- Wahrnehmungs- und Orientierungstraining, Problemlösung und Konzentration, sowie Übungen zur Handlungsplanung
  • Alltagsrelevantes Training wie An- und Ausziehtraining, Training zur Nahrungsaufnahme, Körperpflege, HaushaltsfĂŒhrung und Fortbewegung
  • Förderung von Antrieb, Ausdauer, Motivation, Belastbarkeit, FlexibilitĂ€t und SelbstĂ€ndigkeit in der Tagesstrukturierung
  • RealitĂ€tsbezogenheit von Fremd- und Selbstwahrnehmung
  • situationsgerechtem Verhalten, sozio-emotionalen Kompetenzen, InteraktionsfĂ€higkeit
  • Erhaltung der KontaktfĂ€higkeit, Kommunikation und Orientierung
  • Psychische Stabilisierung und Selbstvertrauen; Hilfestellung zur Verarbeitung verĂ€nderter LebensumstĂ€nde und von Verlusten.
  • Beratung der Patienten und Angehörigen, Hilfen zur Anpassung des Wohnumfeldes und Versorgung mit den notwendigen Hilfsmitteln

 

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