IntraActPlus-Konzept / Positiv Lernen

 

„Der Weg, auf dem die Schwachen sich stĂ€rken, ist der Gleiche, wie der, auf dem die Starken sich vervollkommnen.“

 Dr. Maria Montessori

 

 

„Die Beziehung ist fĂŒr ein effektives Lernen genauso wichtig wie der Lernweg selbst.”

Der Schwerpunkt des IntraActPlus-Konzeptes liegt in der Analyse und gegebenenfalls Neugestaltung der Beziehung zwischen Bezugspersonen und Kindern in den verschiedensten Lern- und Alltagssituationen.

DarĂŒber hinaus werden die Lernenden bei der Anwendung der allgemeinen LerngesetzmĂ€ĂŸigkeiten in unterschiedlichsten Lernbereichen unterstĂŒtzt, beispielsweise durch die Ergotherapie.  

Bei der Analyse und VerĂ€nderung von Beziehung zwischen Bezugspersonen und Kindern sind vor allem die schnellen, anfĂ€nglich unbewussten Signale wichtig. Sie sind entscheidend fĂŒr den Aufbau von Werten, Zielen und gĂŒnstigen, aber auch ungĂŒnstigen Verhaltensweisen. Die Beziehung entscheidet somit in großem Umfang, wie sich die Eigensteuerung eines Kindes entwickelt und fĂŒr welche Lerninhalte es Motivation aufbringt.

Dies gilt fĂŒr alle Lernbereiche unseres Lebens, im Spiel wie im Sport, in der Schule wie in der Therapie usw. Deshalb gilt, ein guter Lernweg ist noch keine Garantie fĂŒr den Lernerfolg. Die Beziehung entscheidet immer mit.   (Zitat Jansen und Streit, 2006)

 

Das IntraActPlus-Konzept nach Jansen und Streit

ist ein verhaltenstherapeutisch orientierter Therapie- u. Interventionsansatz,

  • basiert auf gesichertem Wissen der psychologischen Grundlagenforschung ĂŒber Entwicklung und Lernen und unterliegt der stĂ€ndigen Weiterentwickelung,
  • „Beziehung“, wird stĂ€rker als in der Verhaltenstherapie ĂŒblich, mit in die Arbeit einbezogen,
  • um die meist im Millisekundenbereich liegenden Signale von „Beziehung“ erfassen zu können, wurde die Videoarbeit perfektioniert,
  • deckt den gesamten Altersbereich vom Baby ĂŒber den Jugendlichen bis zum Erwachsenen ab und
  • ein besonderer Arbeitsschwerpunkt stellt die PrĂ€vention von seelischen Störungen dar.

Das IntraActPlus-Konzept nach Jansen und Streit umfasst u.a.:

Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen

  • Eine positive Beziehung zwischen den Kindern und ihren Bezugspersonen steht als wichtigstes Oberziel im Mittelpunkt aller Maßnahmen.
  • Gleichzeitig dient Beziehung auch als technisches Mittel. Beziehung ist der wesentliche SchlĂŒssel fĂŒr die Übergabe von Werten und Zielen an die nĂ€chste Generation und unabdingbar fĂŒr den Aufbau von Motivation und positiver Eigensteuerung in den verschiedensten Lebensbereichen.
  • Die prĂ€zise und sekundengenaue Videoarbeit ermöglicht eine schnelle Bewusstmachung von unbewussten Verhalten und unbewussten Beziehungssignalen und somit eine schnelle und genaue Problemanalyse.
  • Gleichzeitig bietet eine bildlich unterstĂŒtzte GesprĂ€chsfĂŒhrung allen am Therapieprozess Beteiligten die Möglichkeit,  ZusammenhĂ€nge selbst mit den eigenen Augen sehen zu können.
  • Dies fĂŒhrt sowohl auf Seiten der Bezugsperson als auch auf Seiten der Kinder und Jugendlichen zu einer besonders hohen Zustimmung und Mitarbeit.
  • In den Therapie- und Interventionsprozess werden nach Möglichkeit – und wenn nötig – alle Bezugspersonen einbezogen: Eltern, Verwandte, Erzieher/-innen, Lehrer/-innen, freiwillige Helfer/-innen von kindbezogenen Einrichtungen wie etwa dem Jugendamt.
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